*lol* Hab mich spaßenshalber und aus Neugierde bei so einer Partnersuchseite kostenlos angemeldet. Lustig, jetzt krieg ich Post von Wildfremden Leuten. Bin gespannt. Auch wenn ich nich glaube, dass diese Art der Suche meinem Wesen entspricht. Ich kann mich schriftlich viel besser darstellen, als es dann meiner Erscheinung in der Wirklichkeit entspricht. Und das is ja nich unbedingt die beste Voraussetzung... Vielleicht sollte ich das mal ernsthaft betreiben. Wobei ich mir mittlerweile fast sicher bin, dass schon ein echtes Wunder passieren müsste, damit ich bereit wäre, mich ernsthaft zu binden. Das entspricht so gar nicht meinem Typ. So gern ich jemanden an meiner Seite hätte, dauerhaft, so ungern würde ich mich dadurch einschränken lassen wollen. Aber so ist das nun mal. Schätze, wenn ich es wirklich will oder es passt, wird das gehen...
EmilYY - 16. Aug, 09:49
So. Heute aber mal Action nach der Arbeit. Hab bereits drei wichtige Briefe für diverse Ämter fertiggemacht. Na gut, einer is noch nich ganz komplett, aber ich muss auch erstmal meine Steuernummer herausfinden... Und das Bad sieht auch wieder tiptop aus, wollte ich schon seit Wochen mal erledigen. Nun endlich. So. Nun steht noch Bewerbungskram auf der Tagesordnung. Lebenslauf aktualisieren, Jobs raussuchen, auf die ich mich bewerben will. Ob nun ausgeschrieben oder nich´. Ich muss da langsam mal in die Gänge kommen. Das wird wieder anstrengend. Und die Zeit rast. Immer diese Fristen. Naja, ohne Frist würd ich erst recht nich den Arsch hochkriegen. *lach*
So. Und damit bin ich auch schon wieder weg. Karriereoptimierung und so... ;-)
EmilYY - 14. Aug, 19:01
Es ist wieder soweit. Alle Menschen gehen mir auf die Nerven. Ich bin ein Einzelgänger, aber absolut. Mit einem Menschen an meiner Seite könnte ich vielleicht noch klarkommen. Aber Gruppen von Menschen um mich herum sind für mich eine absolute Belastung. Besonders, wenn ich sie besser kenne. In Gruppen, in denen mich keiner kennt, gibt es auch noch keine Erwartungen an mich. Das ist angenehm. Aber sobald man länger mit einer Gruppe zu tun hat, desto stärker tritt Gruppenverhalten zutage. Und das hasse ich. Ich kann es nicht ab. Immer diese ewigen Diskussionen, wer was will und wer nicht und dass ja drei dafür sind und nur ich dagegen. Zum Kotzen. Vielleicht bin ich unfähig, mich einzufügen. Aber ich fühle mich unehrlich, wenn ich sage, ich finde eine Idee gut, die ich nicht gut finde. Und wenn ich sage, ich hätte lieber dasunddas gemacht, aber wir können gerne das machen, was die Mehrheit will, ist es auch wieder nicht recht, weil ich dann eine Zicke bin. Also am besten Klappe halten. Ich finde das Zusammenleben mit Menschen kompliziert. Ich weiß nicht, wie andere das machen. Sozial sein, aber dennoch sich nicht selbst verleugnen. Zu dem stehen, was man selbst möchte, aber andererseits nicht immer egoistisch denken und sich auch mal unterordnen. Für mich ist das eine Gradwanderung. Manchmal ist es mir egal, aber so auf Dauer immer jaja zu allem sagen, was die Mehrheit beschließt, ist nicht mein Ding. Ist das unsozial? Habe ich nicht auch ein Recht darauf, meine Wünsche zu äußern und auch anerkannt zu bekommen? Muss ich mir andere Leute suchen? Oder öfter nachgeben? Oder klarer sagen, was ich möchte? Ich möchte nicht als Zicke dastehen, die immer was anderes will, als alle anderen. Ich mach das ja nicht mit Absicht. Ich bin einfach anders als die. Die sind sich immer einig. Oder geben es zumindest vor. Oder sind nachgiebiger. Sozialer orientiert. Ich nicht, ich will meine Zeit auch nutzen, bin aufgabenorientierter. Will nicht ständig meine Zeit vergammeln, nur, weil die anderen sich nicht entscheiden können. Und wenn ich dann entscheide, ist es nicht die richtige und auf einmal sind sich alle einig, dass sie schon die ganze Zeit dagegen waren. Das ist so anstrengend. Und allein schaffe ich einfach mehr von dem, was ich möchte. Ich sehe mehr, ich bin erholter. Aber ist das der richtige Weg? Ich will nicht zum Eigenbrötler mutieren. Ganz offenbar habe ich starke soziale Defizite, wenn mir die Gesellschaft von Menschen nach einiger Zeit auf die Nerven geht. Oder ich habe mit den falschen Leuten zu tun. Glaub ich aber nicht, dafür wiederholt es sich zu oft. Also muss ich was ändern. Ich weiß nur nicht wie. Ohne mich zu verbiegen. Zu sehr zu verbiegen, ich zu bleiben, aber sozialer zu werden, meine Wünsche zurückzustecken, aber mir nicht das Rückgrad brechen zu lassen. Wie geht das? Jemand eine Idee?
EmilYY - 10. Aug, 14:42
Mal wieder Lust auf paar Fragebögen. 2 Stück, geklaut vom Gehirnblogging. Sonst stellt ja keiner welche...
1.) Hast Du ein Handy ?? Ja
1a.) Wenn ja welche Marke? Siemens, aber nie wieder!
2.) Welchen Klingelton benutzt Du derzeit? Die am wenigsten schrottig klingende Melodie und für bestimmte Menschen bestimmte eingesprochene Sachen.
3.) Welches Bild zeigt Dein Handyschirm? ne Kaffeetasse, passend zum Tarifanbieter ;-)
4.) Wo hast du Dein Handy immer bei Dir und angeschaltet? fast immer, ja, auch nachts
5.) In welchen Situationen ist das Handy daheim oder ausgeschaltet? zuhauselassen tu ich es nie mit absicht! aus isses in der kirche, aufm amt, wenn der akku leer is, wenn ich keine bock mehr auf telefon habe oder wenn ich wichtige gespräche habe
6.) Wieviele Handys hattest Du schon? dies is erst mein zweites...
7.) Gab es schon eine Situation, wo Du wünschtest, Du hast kein Handy? ja, es gibt zeiten, da hasse ich alle telefone, briefkästen oder sonstige kontaktmöglichkeiten, denen man sich schwer entziehen kann, ich könnte ohne handy leben, aber nur, wenn alle anderen menschen, mit denen ich zu tun habe, auch keins hätten
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12 Dinge, die dich ärgern: unzuverlässigkeit, unpünktlichkeit, leute, die mich nicht ernstnehmen, michnichtverstehenwollen, die unfähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, dummheit, lügen, immerandereverantwortlichmachen, fehlende selbstkritik, dasistdochallesganzeinfachdenken, lärm, ungerechtigkeit
11 Dinge, ohne die Du nicht leben könnest: freunde, gott, essen, trinken, das meer, ruhe, menschen, neben den mal auch mal nichts sagen kann, tagebücher, mitteilen, singen, musik
10 Dinge, auf die Du Dich freust: den himmel, gott zu treffen und wirklich antworten zu kriegen, den nächsten urlaub, das meer, die ruhe, die routine, die morgen wieder einkehrt, den tatort, die FR bald wieder, das mittagessen, das Nachlassen meiner Kopfschmerzen
9 Dinge, die Du täglich trägst: brille, unterwäsche, rucksack, klamotten, schuhe, haare, mich, die last des grübelns, kajal
8 Serien/Filme, die Du immer wieder sehen könntest: die meisten sachen nerven mich nach zuviel wiederholungen, müssen größere pausen zwischen sein, wenn überhaupt, hab jetzt aber keinen bock, hier meine lieblingsfilme aufzuzählen...
7 Objekte, die Du täglich anfasst: zahnbürste, mich, wohnungstür, rucksack, wasserhahn, wecker, dachfenster
6 Dinge, die Du jeden Tag tust: zähneputzen, auf toilette gehen, trinken, essen, rumlaufen, nachdenken
5 Lebensmittel ohne die Du nicht leben könntest: süßigkeiten, kartoffeln, reis, quark oder käse, bin da nich so festgelegt
4 Menschen, mit denen Du gerne mehr Zeit verbringen würdest: im Moment eigentlich nur der FR und der Lieblingsfreundin, aber das wird bestimmt wieder mehr...
3 Deiner momentanen Lieblingslieder: irgendwas von alanis, irgendwas von rosenstolz, ansonsten nix zu oft, hauptsache abwechslung
2 Menschen, die Dein Leben sehr beeinflusst haben: meine eltern scheinbar, die fr und massenweise andere leute...
1 Mensch mit dem Du den Rest deines Lebens verbringen könntest: ich weiß nicht, ob ich das könnte,,, generell, egal, ob liebe oder freundschaft
EmilYY - 10. Aug, 13:50
Scheinbar geht twoday wieder. Neulich, als ich dringend was schreiben wollte, war die Seite lange Zeit nicht erreichbar. Und jetzt weiß ich nicht mehr, was es so Dringendes zu berichten gab... Naja, egal.
Neulich war ich das erste Mal beim CSD. War sehr interessant. Auch wenn da natürlich jede Menge Freaks unterwegs waren. Dazwischen lebt es sich natürlich leichter und man kann sich ungezwungen unters Volk mischen. Ich kenn mich ja in der Szene nicht aus, daher hab ich noch nie so viele Homos auf einen Haufen gesehen. Offenbar kamen viele davon von sehr weit her extra angereist. Sehr viel Köln, wenn ich mich nich verhört habe. Und ich bin hin und her gerissen. Einerseits fasziniert mich der Gedanke, dass ich ein Leben leben könnte wie sie. Andererseits bin ich abgestoßen. Ich weiß nicht, ob ich mich jemals in eine Lesbe verlieben könnte. Eine Frau, ja, auf jeden Fall, schon passiert, des Öfteren. Frau Fisch zum Beispiel.
Aber diese Frauen, die ich da gesehen habe... ich traue es mich kaum zu schreiben, aber für meinen persönlichen Geschmack waren viele von ihnen einfach abstoßend hässlich. Ich habe nichts gegen kurze Haare. Die meisten meiner Freunde sind kurzhaarig. Und eine Kurzhaarfrisur kann richtig gut und sexy aussehen. Aber sowas... Gut, natürlich erkennt man solche Lesben auch eher als Lesben als jetzt solche, die eher feminin aussehen. Schade ist das. Woher soll ich denn wissen, welche von denen nur mal gucken waren und welche tatsächlich auf Frauen stehen. Nicht dass ich ernsthaft auf der Pirsch war. Aber mal gucken wird ja wohl erlaubt sein... ;-) Die Hässlichen hatten eh alle eine andere Frau im Schlepptau.
Aber ich möchte gar nicht Teil eine Gruppe sein, deren Mitglieder so schlimm aussehen. Und das hat nichts damit zu tun, dass die nichts dafür können. Ich bin auch keine Schönheit. Und ich gebe zu, dass ich sehr leicht durch Schönheit zu begeistern bin und mir Äußerlichkeiten schon sehr wichtig sind. Aber diese raspelkurzen Haare, teilweise in hässliche Farben getaucht, das konnte man vielfach beim besten Willen nicht mehr als Frisur durchgehen lassen. Fast schon wie Aidskranke teilweise... Mir könnte es ja egal sein, wie die rumlaufen. Aber wenn ich es irgendwann mal schaffe, mich zu outen, wird mir das noch unangenehmer sein. Ist ja bewundernswert, dass es ihnen scheinbar egal ist, wie sie aussehen. Ich wundere mich nur, dass es ihnen selbst gefällt.
Ja, ich weiß, was gehts mich an, ich bin oberflächlich, und wenns denen gefällt, und offensichtlich finden das viele Lesben schön, denn die sind ja in aller Regel zu zweit. Aber Menschen werfen eben doch Gruppen in einen Topf. Nachdem sich eine Freundin von mir geoutet hatte, hat sie sich die Haare abgeschnitten. Sieht jetzt nicht sooo schlecht aus, wie bei den anderen, aber vorher wars schöner. Ich hoffe, das steht nicht im Aufnahmeantrag für die Homogruppe... Meine Haare bleiben dran, ich mag feminine Frauen. Ok, ich verliebe mich auch manchmal in burschikose. (Die Lieblingsfreundin ist auch diesem Typ zuzuordnen) Aber in Maßen. Ich habe ohnehin fast die Hoffnung aufgegeben, dass ich irgendwann mal eine Frau finde, die auf Frauen, auf mich steht und ich auf sie. Und die nicht aussieht, als wenn sie vom anderen Ufer ist. Zumindest nicht zu sehr. Auf Dauer ist es wirklich anstrengend, sich immer in heterosexuelle Frauen zu vergucken. Aber ich kann nichts dagegen machen. Ich hab grad wieder so eine Phase, in der ich soo gerne knutschend und anderweitig beschäftigt im Strandkorb rumsitzen wollen würde, am besten mit Frau Fisch. Die aber weder auf Frauen steht noch auf mich, das hat sie sogar gesagt, obwohl sie überhaupt nichts von mir wissen kann. Weiß nicht, ob das scherzhaft gemeint war, aber sowas enthält ja gern mal ein Körnchen Wahrheit... Scheinbar bin ich ein bisschen zu offensiv gewesen... o_O. Super Figur... Buhu.
Tjaja, die Hormone, schätze ich. Oder der Sommer. Oder was weiß ich. Nein, es geht mir nicht ausschließlich ums Aussehen. Sympathie ist mir sehr sehr viel wichtiger. Und die stellt sich nie ein, wenn nicht anderen Faktoren stimmen, Intellekt, Humor, eine Spur Verrücktheit, ein bisschen Zicke, eine ungesunde Mischung aus Zuneigungsbekundungen und Ablehnung (offenbar bin ich ambivalent sozialisiert...) und so weiter. Die Lieblingsfreundin ist vom Aussehen her nicht so meine Traumvorstellung, aber ich habe sie trotzdem geliebt, lange Jahre. Schönheit liegt ja auch immer etwas im Auge des Betrachters. Und dass ich Frau Fisch im Bikini schön finde, würden vielleicht auch nicht alle verstehen... Naja, egal. Ich muss weiter.
EmilYY - 6. Aug, 12:58
Mein handschriftliches Tagebuch liegt relativ verwaist in der Ecke. Kann mich irgendwie nicht mehr aufraffen, mit dem Stift zu schreiben. Schade eigentlich. Denn hier fühle ich mich ja nicht so frei, zu schreiben, was mich wirklich und im Detail beschäftigt. Andererseits bin ich meist auch nicht in der Stimmung, alles zu analysieren. Zu viel Angst, irgendwas zum hundertausendsten Mal zu zerreden. Wie das mit Frau Fisch. Ja, ich werde traurig sein, wenn sie weg ist. Sie nicht. Dafür kennen wir uns auch noch nicht so lange. Es ist nur so, dass ich mich so schnell an Menschen gewöhne. Und wenn mein neues Leben losgeht, ist das Gefühl der Trauer vielleicht auch bald wieder vorbei. Hoffe ich. In letzter Zeit macht sie den Eindruck, als sei sie von mir genervt. Dabei sind wir weniger zusammen als vorher. Ich bemühe mich, nicht zu kleben, mache mich rar, mache mein eigenes Ding. Aber irgendwie bleibt es dabei. Ach, dann soll sie halt genervt sein. Ich fühle mich immer so verantwortlich, aber vielleicht bin ich das gar nicht, vielleicht liegt das Problem in ihrer Wahrnehmung, vielleicht ist mein Charakter das Problem, vielleicht ist sie allgemein unzufrieden, vielleicht dünste ich wieder das ideale Opfer aus, was weiß ich. Ich weigere mich, mich zu verbiegen und mich, abgesehen von normaler Rücksichtnahme, vollkommen von diesen Schwingungen vereinnahmen zu lassen. Wenn ich nerve, soll sie es sagen. Sie hat ja außerdem nicht die Pflicht, sich mit mir zu umgeben. Wenn sie sich verpflichtet fühlt und mich anruft, um was mit mir zu machen, ist das allein ihr Problem. Ich denke ohnehin, dass das irgendwas Internes ist, eine allgemeine Unzufriedenheit, die sie an mir auslässt. Ich eigne mich dazu, das weiß ich. Dann mal immer drauf. Ich wüsste jedenfalls nicht, wie ich unseren Kontakt weiter einschränken sollte, es ist nicht mehr als vorher, es ist eher weniger geworden. Ich bin sehr gern mit ihr zusammen. Aber in letzter Zeit hat sich die Euphorie dahingehend etwas gelegt. Wer will schon ständig mit jemandem zusammensein, der einem mit relativer Gleichgültigkeit, Desinteresse und Kommentaren begegnet, aus denen keinerlei Zuneigung, eher das Gegenteil, erkennbar ist. Ich weiß auch nicht, was sie hat. Ich bin mir nicht sicher, ob es hier eine Homie-Parallele gibt. Die Homie, die mich so nervt, auch wenn sie gar nicht da ist, bei der es mir bei jedem "Hast du Lust xy zu machen" so vorkommt, als würde sie mich das stündlich fragen, auch wenn es einmal im halben Jahr vorkommt. Einfach, weil sie so einen anhänglichen Eindruck macht. Vielleicht ist das hier ebenso. Kann gut sein. Frage mich nur, warum erst jetzt. Aber egal. Ich habe beschlossen, mein Ding durchzuziehen. Zu tun, was ich möchte. Wenn ich Lust habe, werde ich sie weiterhin fragen, in genügendem Abstand, ob wir dies oder das machen wollen. Das wird ohnehin nicht häufig vorkommen. Wie gesagt, ich habe etwas die Lust verloren, mit jemandem zusammenzusein, der mir ständig das Gefühl vermittelt, zu nerven und der nie was Nettes über mich sagt. Wenigstens einen Hauch von Sympathie könnte sie rüberwachsen lassen. Aber nichts. Vielleicht ist sie auch einfach nur so gefühlskalt. Wäre ja nicht die erste Dame, an die ich gerate, die so ist. Wobei sich die Lieblingsfreundin in dieser Hinsicht sehr gewandelt hat. Sehr zu meiner Freude. Minutenlang hat sie mich gedrückt, obwohl sie das nicht so mag. Vermutlich, weil sie weiß, dass ich es mag. Und vermissen tut sie mich. Wenigstens jemand. Im Moment habe ich hier das Gefühl, ich bin relativ austauschbar. Vielleicht macht man mal ab und an was mit mir, aber aus Mangel an Alternativen... So. Ich geh jetzt ins Bett.
EmilYY - 22. Jul, 22:11
Ich: Ich hab dich lieb.
Sie/Er: Was hast du gesagt? Ich liebe dich?
Ich: Nein, ich hab gesagt: Ich hab dich lieb.
Sie/Er: Ach so. Aber sag mal.
Ich: Was?
Sie/Er: Na: Ich liebe dich.
Ich: Warum?
Sie/Er: Wirst schon sehen.
Ich: Ok. Ich liebe dich.
Sie/Er: Ich dich auch.
...
Wär mal schön... Irgendwann. Nur einmal im Leben "Ich liebe dich" zu hören. Von jemandem, der nur mich meint. Und den vielleicht auch liebe...
EmilYY - 17. Jul, 21:52
Ich bin echt urlaubsreif. Und bald ist es soweit, dann hab ich paar Tage Urlaub. Bin mir noch nicht sicher, ob das sehr entspannend wird, was geplant ist. Aber immerhin hab ich mal ein paar Tage am Stück Pause. So langsam merke ich doch, wie der Stress mich einholt. Die ständige Sitzerei vor dem PC. Hinzu kommt noch, dass das Wetter zur Zeit so mies ist, dass ich nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann. Mir fehlt dieser körperliche Ausgleich, Hoffentlich wird es morgen besser... Ich glaube, ich mache mir viel von dem Stress auch selber. Natürlich erwartet der Chef manchmal wahre Wunder. Aber ich von mir auch. Und ich muss mich mittlerweile wirklich bremsen, um nach Arbeitsschluss nicht mehr ständig über die Dinge nachzudenken, die morgen anstehen und was ich noch schaffen muss. Das nervt mich selber. Ich bin zu angespannt. Und ich hab Angst, dass mein Urlaub doch noch abgesagt werden muss, weil zuviel ist. Naja, hoffen wir das beste. Irgendwann muss ich ihn ja eh nehmen, so lange hab ich nicht mehr.
Immerhin hat sich meine Wohnungssituation nun scheinbar wirklich völlig entspannt. Das hatte ich gar nicht berichtet. Wie vor ein paar Wochen plötzlich meine Mitbewohnerin vor mir stand und meinte, ich müsse ausziehen zum Ende des Monats. Die Vermieterin habe sie rausgeworfen, ach ja, und einen Mietvertrag habe sie selbst nicht... Naja, hat sich erledigt. Werde ich hier nicht weiter ausbreiten. Aber alles bleibt, wie es ist. Und das beruhigt mich, weil ich mir das Gehirn schon ziemlich zermalmt hatte. Und das, obwohl ich wusste, dass ich doch drinbleiben kann... Immerhin was. Ansonsten macht es mir Gedanken, das Danach, die Zukunft. Ich müsste was tun, um da was in die Wege zu leiten. Aber ich bin zu müde, zu geschafft, zu kaputt, um mich nach der Arbeit noch konzentrieren zu können... Schade, gerade jetzt könnte ich bestimmt glaubhaft versichern, dass ich ganz toll bin. Reden sich das stark Eingespannte nicht immer ein? ;-) Ich bin ein wenig traurig, dass bald alles vorbei ist. Aber vielleicht ist es das auch nicht, wir werden sehen. Vielleicht geht es irgendwie noch weiter, später. Und vielleicht kann ich tatsächlich noch zu Frau Fisch Kontakt halten. Auch wenn ich das nicht so recht glaube. Sie wirkt auch ein wenig müde im Moment. Vielleicht weiß sie auch nicht, was danach wird. Das hat nichts mit mir zu tun. Ich bezweifle, dass sie über mich nachdenkt. Aber wer weiß das schon so genau. Vielleicht bleiben wir irgendwie Freunde. Mal sehen.
EmilYY - 16. Jul, 22:13
Die Wäsche braucht noch etwas, bis sie durch ist. Spät, aber musste sein. Hab keine sauberen Sachen mehr im Schrank. Und frisch gewaschene Wäsche ist was Tolles. War ein anstrengender Tag heute. Bin vollkommen erledigt. Die Woche wird der reinste Stress, Ich freu mich auf meinen Urlaub. Und darüber, dass Frau Fisch mich mag. Du bist ein wunderbarer Mensch, hat sie gesagt, und das meine sie ernst. Und drumherum standen Menschen. Mein Leben ist immer noch von extremer Dankbarkeit gekennzeichnet. Obwohl nicht alles eitel Sonnenschein ist. Viel Unsicherheit, auch im Bezug auf die sehr nahe Zukunft. Anstrengende Arbeit, mehr als nerviger Kollege. Das Theater ums liebe Geld. Was man halt so hat. Ich denke, ich muss mich damit abfinden, dass ich mich im Leben nicht permanent in Sicherheit wiegen kann und mich an sich freuen kann, wenn mal für ein paar Monate eine Sache geklärt ist. Aber auch dann, das zeigen verschiedene kleine Schockerlebnisse, heißt das nicht, dass nicht von heute auf morgen alle vermeintliche Sicherheit weggeblasen sein kann. Ist eben so. Und weiter geht es trotzdem. Und nerven tut es trotzdem. Das Leben, Nichts ist glatt. Und nun ist die Wäsche durch und ich geh schlafen.
EmilYY - 14. Jul, 23:06